Öffnungszeiten Museum
Täglich 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr.
Das Museum ist an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet.

Museum opening times
Open every day, 10:00 a.m. - 6:00 p.m., Wednesdays, 10:00 a.m. - 8:00 p.m.
The museum is open on Sundays and on all public holidays.

Adresse:
FONDATION BEYELER
Baselstrasse 101
CH-4125 Riehen / Basel
Tel. +41 - (0)61 - 645 97 00
Fax +41 - (0)61 - 645 97 19
E-Mail: info@fondationbeyeler.ch

www.fondationbeyeler.ch

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    Oszillation

    Um 1942 im amerikanischen Exil begann Max Ernst die Technik der Oszillation zu entwickeln. Dabei liess der Künstler die Farbe aus einer mit Löchern versehenen Dose tropfen, die er in pendelnden Schwüngen an einer langen Schnur über die Leinwand führte. Dieses weitgehend unkontrollierbare und ebenfalls halbautomatische Verfahren bringt netzartige Kompositionen aus Kreisen, Linien und Punkten auf die Bildfläche, die an Planetenbahnen erinnern.

    In Gestalt der Oszillation kündigte sich also eine innovative Technik an, die zunächst die künstlerischen Verfahren des Surrealismus um eine weitere Facette erweiterte, aber welche auch Jackson Pollocks Drip-Painting vorwegnahm.

    Bildlegende:
    DER SURREALISMUS UND DIE MALEREI (LE SURRÉALISME ET LA PEINTURE), 1942
    Öl auf Leinwand, 196,2 × 233 cm
    The Menil Collection, Houston
    © 2013, ProLitteris, Zurich
    Foto: Hickey-Robertson, Houston

    Gepostet am 10 September, 2013

    Dekalkomanie

    image

    Die Dekalkomanie ist eine Abklatschtechnik auf Leinwand, bei der die noch feuchte Farbe auf einer Glasplatte oder einem Papier flachgedrückt wird, so dass beim Abheben feine Farbverläufe, Blasen und Marmorierungen entstehen. Anschliessend bearbeitet der Künstler die komplexe Oberflächenstruktur weiter.

    Dieses künstlerische Verfahren war schon im 18. Jahrhundert entstanden und wurde auch von anderen Künstlern des Surrealismus aufgegriffen. Max Ernst übernahm die Technik gegen Ende der 1930er-Jahre, sie diente ihm bei der Darstellung von rätselhaften Landschaften bevölkert von unheimlichen Gesichtern, Gestalten und Tieren, die sich im Dickicht der Natur verbergen.

    Bildlegende: 
    LEDIGER BAUM UND VERMÄHLTE BÄUME (ARBRE SOLITAIRE ET ARBRES CONJUGAUX), 1940

    Öl auf Leinwand, 81,5 × 100,5 cm
    Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid
    © 2013, ProLitteris, Zurich

    Gepostet am 10 September, 2013

    SCHLÜSSELWERK

    DER GARTEN FRANKREICHS, 1962*

    Wahrscheinlich das sinnlichste Werk aus dem Spätwerk und Hommage an die neue Heimat in Frankreich.

    Weitere Informationen zu diesem Werk.

    *Öl auf Leinwand, 114 × 168 cm
    Musée national d’art moderne, Centre Georges Pompidou, Paris
    © Centre Pompidou, MNAM-CCI, Dist. RMN-Grand Palais / Jean-Claude Planchet
    © 2013, ProLitteris, Zurich

    Gepostet am 30 August, 2013

    Gastkuratorin Julia Drost über Max Ernst und die Schweiz und das Werk 

    FÜNF MÄDCHEN UND EIN MANN EINEN FLUSS ÜBERQUEREND, 1927

    Öl auf Leinwand, 114 x 146 cm

    Creditline: Emanuel Hoffmann-Stiftung, Depositum in der Öffentlichen Kunstsammlung Basel; aus der Sammlung Maja und Emanuel Hoffmann

    Gepostet am 29 August, 2013

    SCHLÜSSELWERK

    BEIM ERSTEN KLAREN WORT (AU PREMIER MOT LIMPIDE), 1923
    (ehem. Wandbild aus dem Haus von Paul Éluard in Eaubonne)*

    Ein Bild voller Gegensätze und Rätsel, Raphael Bouvier greift einige für uns heraus und zeigt Interpretationsmöglichkeiten auf.

    Weitere Informationen zum Werk hier

    *Öl auf Gips, auf Leinwand übertragen, 232 × 167 cm
    Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
    © 2013, ProLitteris, Zurich
    Foto: Walter Klein

    Gepostet am 23 August, 2013

    SCHLÜSSELWERK

    UND DIE AUFBRAUSENDEN FRAUEN HEBEN UND SCHÜTTELN BEDROHLICH DIE HINTEREN TEILE IHRES LEIBES (ET LES FEMMES VOLCANIQUES RELÈVENT ET AGITENT, D’UN AIR MENAÇANT, LA PARTIE POSTÉRIEURE DE LEUR CORPS), 1929

    Collage auf Papier, 20,5 × 20,5 cm
    Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Sammlung Scharf-Gerstenberg

    © 2013, ProLitteris, Zurich

    Raphael Bouvier (Kurator) spricht über diesen berühmten Collage-Roman La femme 100 têtes (Die hundertköpfige/kopflose Frau), wie sich Max Ernsts Collagen von den Collagen der Kubisten abheben und warum er auch als Vorbote der digitalen Bildbearbetung gesehen werden kann.

    Weitere Informationen zur Collage-Technik

    Gepostet am 20 August, 2013

    Oszillation

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    Um 1942 im amerikanischen Exil begann Max Ernst die Technik der Oszillation zu entwickeln. Dabei liess der Künstler die Farbe aus einer mit Löchern versehenen Dose tropfen, die er in pendelnden Schwüngen an einer langen Schnur über die Leinwand führte. Dieses weitgehend unkontrollierbare und ebenfalls halbautomatische Verfahren bringt netzartige Kompositionen aus Kreisen, Linien und Punkten auf die Bildfläche, die an Planetenbahnen erinnern.
    In Gestalt der Oszillation kündigte sich also eine innovative Technik an, die zunächst die künstlerischen Verfahren des Surrealismus um eine weitere Facette erweiterte, aber welche auch Jackson Pollocks Drip-Painting vorwegnahm.

    Bildlegende:
    DER SURREALISMUS UND DIE MALEREI (LE SURRÉALISME ET LA PEINTURE), 1942
    Öl auf Leinwand, 196,2 × 233 cm
    The Menil Collection, Houston
    © 2013, ProLitteris, Zurich
    Foto: Hickey-Robertson, Houston

    Gepostet am 8 August, 2013